Samstag, 28 April 2012 11:01

Jugendliche in Rhede sollen mitreden

Ausfüllen und dann ab in die Urne: Für die Fragebogenaktion werben (von links) Schulleiter Hermann Wilkens, Franz-Josef Fiss und Denise Linke von der Polizei, CDU-Ratsfrau Maria Behrends-Rethorn, Vanessa Weber vom Jugendamt des Landkreises Emsland, Ralf Uchtmann (Kolping-Bildungswerk), Hans-Bernd Lüsing-Hauert (Gemeindeverwaltung) und Bürgermeister Gerd Conens. Ausfüllen und dann ab in die Urne: Für die Fragebogenaktion werben (von links) Schulleiter Hermann Wilkens, Franz-Josef Fiss und Denise Linke von der Polizei, CDU-Ratsfrau Maria Behrends-Rethorn, Vanessa Weber vom Jugendamt des Landkreises Emsland, Ralf Uchtmann (Kolping-Bildungswerk), Hans-Bernd Lüsing-Hauert (Gemeindeverwaltung) und Bürgermeister Gerd Conens. Foto: Gerd Schade
Rhede, In Rhede sind die Jugendlichen jetzt direkt gefragt. Und zwar konkret. Die Arbeitsgemeinschaft Jugendarbeit Rhede hat einen Fragebogen für die Jugendlichen in der Einheitsgemeinde entwickelt. Die Antworten der jungen Leute sollen Aufschluss darüber geben, welche Freizeitangebote aus ihrer Sicht verbessert beziehungsweise neu geschaffen werden müssen. Die Aktion unter mehr als 430 jungen
Leuten startet am kommenden Mittwoch, 2. Mai. Die Umfrage, die nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft anonym durchgeführt wird, richtet sich an alle, die noch in diesem Jahr ihr zehntes Lebensjahr vollenden, bis hin zu den 18-Jährigen. Die Fragebögen werden in der Ludgerusschule ausgegeben beziehungsweise per Post verschickt, insofern die Rheder Jugendlichen keine Schule (mehr) in der Einheitsgemeinde besuchen. Der Bogen enthält sowohl Fragen zum Ankreuzen als auch offene Fragen. Gefragt wird unter anderem nach dem persönlichen Wohlfühlfaktor in Rhede, den Lieblingstreffpunkten, den Lieblingsfreizeitbeschäftigungen, Mitgliedschaft in Vereinen sowie nach einer persönlichen Bewertung der Freizeitmöglichkeiten in der Einheitsgemeinde. „Das Ganze ist eine Aktion für und nicht über die Jugendlichen“, betont Ralf Uchtmann vom Kolping-Bildungswerk Osnabrück. Es gehe zunächst darum, den Ist-Zustand zu ermitteln. Außer dem Kolping-Bildungswerk wird die Arbeitsgemeinschaft Jugendarbeit von Vertretern aus Rat und Verwaltung, der Polizei, dem Jugendamt des Landkreises Emsland, der Ludgerusschule und der katholischen Kirchengemeinde gebildet. Anlass für das Projekt war nach den Worten von Bürgermeister Gerd Conens (parteilos) der Wunsch von Jugendlichen, dass weitere Angebote in der Gemeinde geschaffen werden. Zudem habe es Anregungen aus der Bevölkerung zur Jugendarbeit gegeben. Hinzu komme, dass die bisherige (ehrenamtliche) Jugendbeauftragte, Adele Telgen, aufgrund neuer Verpflichtungen als Ortsbürgermeisterin in Brual ihr Amt nicht mehr wahrnehme, erklärt Conens. Und schließlich solle es Überlegungen geben, wie bisher nicht organisierte Jugendliche in vorhandene und gegebenenfalls neue Strukturen eingebunden werden können. Wichtig sei, dass die Jugendlichen und ihre Anliegen ernst genommen würden, betonen die Beteiligten übereinstimmend. Uchtmann rechnet mit einem hohen Rücklauf der Fragebogen. Die Aktion ist die erste ihrer Art in Rhede. Hermann Wilkens, Leiter der Ludgerusschule, lobt: „Das ist ein gutes Projekt.“ Wichtig sei, dass es konsequent weiterverfolgt werde und nicht verpuffe. Die Aktion läuft bis zum 19. Mai. Bis dahin können die Jugendlichen die ausgefüllten Fragebögen in Wahlurnen im Rathaus, in der Ludgerusschule sowie in den Landjugendräumen in Borsum, Brual oder Neurhede abgeben. Bei Rückfragen stehen Hans-Bernd Lüsing-Hauert von der Gemeinde Rhede, Tel. 04964/918229, und Ralf Uchtmann, Tel. 04961/ 9217078, zur Verfügung.

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