Montag, 21 Mai 2012 05:49

Brualer Schützen beziehen „Schmuckstück“

Zur Einweihung des Schützenhauses empfingen Vorsitzender Klaus Dickebohm und Schriftführerin Elisabeth Bröring (Vierter und Fünfte von links) den Ratsvorsitzenden Josef Wittrock, Ortsbürgermeisterin Adele Telgen, Bürgermeister Gerd Conens, Pfarrer Josef Fleddermann und den Kreistagsabgeordneten Gerd Husmann. Foto: Hermann-Josef Döbber Zur Einweihung des Schützenhauses empfingen Vorsitzender Klaus Dickebohm und Schriftführerin Elisabeth Bröring (Vierter und Fünfte von links) den Ratsvorsitzenden Josef Wittrock, Ortsbürgermeisterin Adele Telgen, Bürgermeister Gerd Conens, Pfarrer Josef Fleddermann und den Kreistagsabgeordneten Gerd Husmann. Foto: Hermann-Josef Döbber
Neues Vereinsdomizil feierlich eingeweiht – Vorsitzender lobt: Hand in Hand gearbeitet   Brual. Mit dem kirchlichen Segen durch Pastor Josef Fleddermann hat der Schützenverein Brual sein neues Schützenhaus gestern offiziell in Betrieb genommen.
„Lasst uns um Gottes Segen bitten, damit das Gebäude zum Segen werde“, sagte der Geistliche in Anwesenheit großer Teile der Bevölkerung und Gästen. Vorsitzender Hermann Dickebohm zeigte auf, was in Brual machbar gewesen sei, „weil Hand in Hand gearbeitet wurde“. Nach den Worten des Vorsitzenden begannen die Arbeiten im Februar 2011. „Schon nach fünf Monaten zum Schützenfest war das Haus erstellt.“ Bis dahin hätten Vereinsmitglieder rund 3000 Stunden in Eigenleistungen erbracht. „Jetzt nach 3900 Stunden ist das Gebäude komplett fertig“, sagte Dickebohm mit Freude und Stolz. Er erinnerte daran, dass viele Mitglieder andere Dinge hintangestellt hätten, um das Schützenhaus zu einem Schmuckstück werden zu lassen. Auch den mit dem Verein verbundenen Firmen dankte er für die Unterstützung. Dickebohm bezifferte die Gesamtkosten auf 140 000 Euro. Die Bevölkerung von Brual hätte für 15 000 Euro Bausteine gezeichnet. Der Schützenverein mit seinen 270 Mitgliedern habe sich zu einem modernen Verein weiterentwickelt, sagte der Vereinschef. „Das Sechser-Pokalschießen ist fest etabliert, einmal im Jahr laden wir die örtlichen Vereine zu einem Vergleichsschießen ein.“ Besondere Kontakte würden mit den Schützenvereinen Diele, Neurhede und Rhede gepflegt. Neuerungen stehe der Verein stets offen gegenüber. In dem neuen Schützenhaus soll als Nächstes ein regelmäßiger Treff für die älteren Mitglieder eingerichtet werden. Dickebohm kündigte als erste Veranstaltung einen Filmabend mit Szenen von früheren Schützenfesten an. Ortsbürgermeisterin Adele Telgen (CDU) erinnerte in ihrem Grußwort daran, dass dieses „fantastische Gebäude“ mit einer großen Kraftanstrengung fertiggestellt wurde. Es erfüllt mich mit Stolz, dass ich euch heute zu dieser Leistung beglückwünschen kann.“ Im Schützenverein werde eine überaus gute Jugendarbeit betrieben. Kinder und Jugendliche würden nicht auf der Straße rumhängen. „Im Schützenverein werden sie gefordert, gefördert, und alle haben Spaß dabei“, sagte Telgen. Sie freute sich über die seitens des Vereins geplante Anschaffung einheitlicher T-Shirts mit der Aufschrift „Wir sind die Zukunft“. Die Grüße und Glückwünsche des Landkreises Emsland überbrachte Kreistagsabgeordneter Gerd Husmann (CDU) aus Rhede. Bürgermeister Gerd Conens (parteilos) freute sich, dass ein weiterer Baustein in der Gemeinde geschlossen werden konnte. Mit der Inbetriebnahme der neuen Schießsportanlage gebe es im Schießsport eine weitere Leistungssteigerung.

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