Donnerstag, 19 April 2012 10:25

Ausstellung im Museum in Rhede: Wie der Käse auf dem Brot landet

Zurecht rückt Tina Effenberger die letzten Käsestücke, ehe die Ausstellung heute im Rheder Museum eröffnet wird. Foto: Otto Büning Rhede. Der Weg des Käses vom Supermarkt aufs Brot ist sogar kleinen Kindern bekannt. Wie jedoch der Käse überhaupt in den Laden kommt und dazu noch in den 1950er-Jahren, dürfte vielen hingegen ein Rätsel sein. Eine neue Ausstellung im Rheder Landwirtschaftsmuseum schafft ab Samstagnachmittag Klarheit.
Blickt der Besucher im Ausstellungsraum nach links, so befindet er sich direkt am Anfang einer Zeitreise und an einem unverzichtbaren Teil der Käseherstellung: Eine Puppe sitzt an einer Kuh und melkt sie. Es folgen Einblicke in den früheren Milchtransport mit dem Fahrrad, mit Karren und Milchkannen in verschiedenen Größen. Voluminöse Holzbottiche dienten anschließend zur Lagerung, und auch eine "Käseharfe" fehlt in der Ausstellung nicht. Ebenso wie die Holzgefäße zum Transport des fertigen Käses und die prächtigen, fertigen Käsestücke stammen alle rund 250 Exponate aus den Händen einer Niederländerin. "Durch Kontakte mit den Neurheder Oldtimerkollegen sind wir auf die tollen Ausstellungsstücke aufmerksam geworden", erzählt Museumsangestellte Tina Effenberger. Entstanden sei ein besonderer Einblick in eine für Jüngere unvorstellbare Zeit, in der die Menschen mit einem kleinen Litermaß noch Milch von einem Händler auf einem Fahrrad auf der Straße erwerben konnten. Effenberger: "Durch die Ausstellung dürfte vielen Besuchern anschaulich erklärt werden, wie die Milch schon früher als Käsescheibe auf dem Brot landete." Offiziell eröffnet wird "Käse in Form gebracht ? wenn man weiß, wie es funktioniert" am heutigen Samstag, 31. März, um 15 Uhr. Zu sehen ist sie dann bis zum 31.Oktober, dienstags bis sonntags, jeweils in der Zeit von 14 bis 17 Uhr.

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