Klimaschutzkonzept

Klimaschutzregion Papenburg-Dörpen-Rhede (Ems)

KLIMASCHUTZ ALS GEMEINSCHAFTSAUFGABE

Papenburg, Dörpen und Rhede (Ems) stellen sich gemeinsam dem Klimawandel.
Zur erfolgreichen Umsetzung des Klimaschutzes wurde 2015 eine eigene Strategie für mehr Umwelt- und Klimaschutz entwickelt, ein
Integriertes Klimaschutzkonzept

Vom 01.05.2017 bis 31.05.2019 hat Izabela Dulis die Umsetzung des Konzepts geleitet.
Seit dem 20.07.2020 führt Thomas Nienhaus als neuer Klimaschutzmanager das Engagement seiner Vorgängerin fort und wird neue Akzente für den Klimaschutz in Papenburg, Dörpen und Rhede (Ems) setzen.

Projektpartner

Dieses Projekt wurde unter Zusammenarbeit der Stadt Papenburg, der Samtgemeinde Dörpen und der Einheitsgemeinde Rhede (Ems) sowie der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte Emsland in Papenburg e.V. (HÖB) und der infas enermetric Consulting GmbH durchgeführt.

Für die Begleitung und fachliche Unterstützung des integrierten Klimaschutzkonzeptes hat die Stadt Papenburg, die Samtgemeinde Dörpen und die Gemeinde Rhede im Juli 2020 Thomas Nienhaus als Klimaschutzmanager eingestellt.

Projektpartner: Projektträger Jülich
Förderkennzeichen: 03K02779
Projektbezeichnung: Einstellung eines Klimaschutzmanagers für die Klimaschutzregion Papenburg-Dörpen-Rhede
Projektlaufzeit: 01.01.2017-14.07.2021

Das Integrierte Klimaschutzkonzept für die Klimaschutzregion wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (www.klimaschutz.de) aufgrund eines Beschlusses des Dt. Bundestages.

https://www.klimaschutz.de/

https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative

Neues Solar-, Gründach- und Geothermie-Kataster kostenlos verfügbar

Sie haben sich immer mal wieder gefragt, ob eine Solaranlage auf Ihrem Dach möglich ist? Sie haben im Rahmen von Sanierungen oder eines Neubau schon einmal über Erdwärme nachgedacht? Oder sie möchten lieber Ihr Dach begrünen? Wer prüfen möchte, ob auf seinem Grundstück Geothermie möglich oder sein Hausdach für eine Solaranlage oder Dachbegrünung geeignet ist, findet im neuen Geokataster des Emslandes wichtige Informationen.

Neue Förderung zur Ladeinfrastruktur

Ladesäulen für KMUs, Einzelhandel und Hotel- und Gastgewerbe: Ein neues Förderprogramm gibt bis zu 80% Fördermittel für Ladeinfrastruktur vor Ort.

In einem neuen Förderprogramm des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) können kleine und mittlere Unternehmen (KMU), kleine Stadtwerke und kommunale Gebietskörperschaften sowie Unternehmen des Einzelhandels und des Hotel- und Gastgewerbes vom 12. April bis 31. Dezember 2021 Anträge zur Förderung des Aufbaus von Ladeinfrastruktur einreichen.

Ziel ist es, den Aufbau von Ladestationen an attraktiven Zielorten des Alltags zu beschleunigen: Supermärkte, Hotels, Restaurants, kommunale Einrichtungen wie etwa Schwimmbäder. Die Förderung hat ein Volumen von 300 Millionen Euro und deckt bis zu 80 Prozent der Investitionskosten.

Sie basiert auf der neuen Förderrichtlinie „Ladeinfrastruktur vor Ort“ des BMVI. Die Förderung verläuft nach der zeitlichen Reihenfolge der eingegangenen Anträge („Windhundverfahren“). Anträge müssen bei der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen eingereicht werden.

Die Richtlinie erweitert die Fördermechanismen des BMVI für eine bedarfsgerechte flächendeckende und nutzungsfreundliche Ladeinfrastruktur in Deutschland. Begleitet wird die Ausgestaltung der Richtlinie durch die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur, die seit Anfang 2020 unter dem Dach der bundeseigenen NOW GmbH den zügigen Aufbau der deutschen Ladeinfrastruktur vorantreibt.

Neue Bundesförderung für Gebäude (BEG)

Fördermittel für Ihr Gebäude werden bald einfacher zu beantragen sein. Die neue „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG) bündelt ab 2021 die Förderprogramme für energetische Sanierungen – darunter das CO2-Gebäudesanierungsprogramm und das Marktanreizprogramm zur Nutzung Erneuerbarer Energien im Wärmemarkt (MAP) – und für energieoptimierte Neubauten von Wohn- und Nichtwohngebäuden.

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude enthält folgende Neuerungen:

  • Sämtliche Förderangebote können mit nur einem Antrag bei nur einer Institution (KfW oder BAFA) beantragt werden.
    Die BEG ermöglicht, dass jeder Fördertatbestand als Zuschuss oder als Kredit förderbar ist.
  • Bei Neubau und Sanierungen werden EE-Klassen (z. B. „Effizienzhaus 55 EE“) für den Einsatz Erneuerbarer Energien eingeführt.
  • Bei der Sanierung wird die Effizienzhausstufe EH 40 neu eingeführt und die Stufe EH 115 nicht mehr gefördert.
  • Einzel-Maßnahmen und Komplettsanierungen erhalten auf Grundlage eines individuellen Sanierungsfahrplan einen iSFP-Bonus von 5%.
  • Wer Erneuerbare nach einer Gesamtsanierung nutzt, erhält weitere 5% Förderung.
  • Neubauten mit Nachhaltigkeitszertifizierung erhalten als NH-Klassen (z. B. „Effizienzhaus 55 NH“) eine erhöhte Förderung.
  • Digitalisierungsmaßnahmen zur Verbrauchsoptimierung (z. B. Efficiency Smart Home) werden jetzt auch eigenständig gefördert.
  • Baubegleitungen werden mit 50% bis zu 5.000 Euro pro Ein- und Zweifamilienhaus bzw. bis zu 20.000 Euro pro Mehrfamilienhaus gefördert.

Weitere Informationen zu den einzelnen Förderprogrammen und den Förderanträgen erhalten Sie auf der Seite der KfW oder der BAFA.

Bund fördert private Ladestationen

Der Bund fördert erstmalig den Kauf und die Installation privater Ladestationen, auch bekannt als Wallboxen. Die Förderung erfolgt durch einen Investitionszuschuss, der nach Abschluss des Vorhabens auf das Bankkonto der Antragssteller überwiesen wird. Der Zuschuss beträgt pauschal 900 Euro pro Ladepunkt.

Bei der Ermittlung der Gesamtkosten können laut Nationaler Leitstelle Ladeinfrastruktur Kosten für folgende Leistungen berücksichtigt werden:

Die Ladestation selbst, Energiemanagementsystem zur Steuerung von Ladestationen, der elektrische Anschluss (Netzanschluss) oder notwendige Elektroinstallations-arbeiten wie zum Beispiel Erdarbeiten.

Antragsberechtigt sind: Private Eigentüme, Wohnungs­eigentümer­gemeinschaften, Mieter und Vermieter (Privat­personen, Unter­nehmen, Wohnungs­genossen­schaften). Die Förderung ist möglich an Stell­plätzen und in Garagen, die zu Wohngebäuden gehören und nur privat zu­gänglich sind.

Voraussetzung für die Förderung ist, dass Sie für Ihre Lade­station ausschließlich Strom aus erneuer­baren Energien nutzen – zum Beispiel direkt aus der eigenen Photovoltaik-Anlage oder über Ihren Energieversorger. Der Bund hat insgesamt 200 Millionen Euro für die Förderung privater Lademöglichkeiten freigegeben.

Das Klimaschutzmanagement begrüßt diesen Schritt und ermutigt alle Bürgerinnen und Bürger, den Weg zu einer klimafreundlicheren Mobilität mitzumachen.


Anträge können ab dem 24. November 2020 bei der KfW eingereicht werden. Weitere Informationen zur Förderung und zum Antragsverfahren sind die auf den Seiten der KfW und im unten anstehenden Link:

Zur Förderung und weiteren Informationen geht es hier

Neue Fördermittel für Batteriespeicher

Das Land Niedersachsen hat ein ein neues Förderprogramm für Batteriespeicher aufgelegt.

Die Zuschussförderung von bis zu 40 Prozent der Netto-Investitionskosten eines Batteriespeichers gilt in Verbindung mit dem Neu- oder Ausbau von PV-Anlagen (mindesten 4 kWp).

Anträge können voraussichtlich ab Ende November 2020 bei der NBank gestellt werden. Mehr Informationen dazu folgen, sobald die Antragsformulare online sind.


Wer kann die Förderung beantragen?

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie sonstige natürliche Personen, rechtsfähige Personengesellschaften und juristische Personen des privaten Rechts sowie
  • Kommunen, Gemeindeverbände, Zweckverbände, Stiftungen, sonstige Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie Eigengesellschaften kommunaler Gebietskörperschaften

In welcher Form und in welcher Höhe wird die Zuwendung gewährt?

  • Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer Anteilfinanzierung zur Projektförderung gewährt.
  • Die Zuwendung beträgt bis zu 40 % der Nettoinvestitionskosten eines Photovoltaik-Batteriespeichersystems. Abweichung siehe Richtlinie 5.2

Zusätzliche Boni werden gewährt

  • 500,- € je Vorhaben, sofern mit dem Vorhaben ein neuer lastmanagementfähiger Elektrofahrzeugladepunkt installiert wird. Der Ladepunkt ist bei dem zuständigen Netzbetreiber anzumelden.
  • 800,- € für Vorhaben, deren installierte oder ergänzte Photovoltaik-Anlagenleistung über 10 kWp liegt.
  • 20,- € pro qm Photovoltaik-Modul für die Überdachung von Parkflächen und sonstige bauliche Anlagen mit aufgeständerten Photovoltaik-Anlagen.

Welche Voraussetzungen müssen vorliegen?

  • Das Vorhaben muss in Niedersachsen durchgeführt werden und es werden nur stationäre Batteriespeichersysteme gefördert.
  • Die Förderung wird nur bis zu der Höhe gewährt, bei der das Verhältnis von Photovoltaik-Anlagengröße zur nutzbaren Speicherkapazität mindestens 1,2 kWp der neu erreichenden Photovoltaikanlage je 1 kWh des Batteriespeichers beträgt. Die das Verhältnis übersteigende Speicherkapazität ist nicht förderfähig.
  • Es besteht die Möglichkeit, die Förderung mit anderen öffentlichen Förderungen des Bundes oder der EU zu kumulieren. Die gewährte Gesamtförderung darf allerdings nicht die zulässigen maximalen Höchstbeträge und die die jeweiligen maximalen Beihilfeintensitäten der EU überschreiten. Eine Kumulierung mit anderen Förderprogrammen des Landes Niedersachsen ist nicht zulässig.

Was muss beachtet sonst beachtet werden?

  • Es wird nur die Investition in ein Batteriespeichersystem und nicht die Investition in eine Photovoltaik-Anlage gefördert. 
  • Die Batteriespeichersysteme sind mindestens 5 Jahre zweckentsprechend zu betreiben. Innerhalb dieses Zeitraums dürfen das geförderte Vorhaben oder Teile von ihm unter Maßgabe der Verhältnismäßigkeit nicht stillgelegt oder nur dann veräußert werden, wenn der entsprechende Weiterbetrieb des Systems in Niedersachsen nachgewiesen wird.

Förderung für neue E-Nutzfahrzeuge

Handwerksbetriebe sowie kleine und mittlere Unternehmen, die Investitionen in Elektro-Nutzfahrzeuge planen, können von einer Sonderförderung profitieren. Bis zum 14. September 2020 war die Bewerbung auf Förderung möglich. Da die Förderung regelmäßig neu aufgelegt wird, wird an dieser Stelle der nächste Förderaufruf erscheinen, sobald dieser vorliegt.

Das Bundesverkehrsministerium fördert im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität den Kauf von neuen Elektro-Nutzfahrzeugen und Investitionen in betriebsnotwendige Ladeinfrastruktur. 

Die Förderung wird als Investitionszuschuss gewährt mit Förderquoten bis 40 Prozent, wobei kleinen und mittleren Unternehmen ein zusätzlicher Bonus von 10 bis 20 Prozent gewährt werden kann. Eine Mindestanzahl an anzuschaffenden Fahrzeugen gibt es nicht.

Insgesamt stellt das Bundesverkehrsministerium für das Programm 50 Millionen Euro zur Verfügung, wobei pro Unternehmen bis zu 10 Millionen Euro bewilligt werden können. Die Vergabe der Mittel erfolgt nach dem Windhundverfahren: Vollständige und fristgerecht eingereichte Anträge werden nach der Reihenfolge ihres Eingangs bewilligt, bis die Fördermittel aufgebraucht sind.

An die Förderung ist eine Programmbegleitforschung geknüpft. Ab Kauf verpflichten sich Betriebe für zwei Jahre, halbjährlich Betriebsdaten der Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur zu übermitteln. Für einen erfolgreichen Antrag ist zudem eine Bestätigung der Kommune erforderlich, dass die Fahrzeugbeschaffung als Teil von Maßnahmen zur Umsetzung eines kommunalen Elektromobilitätskonzeptes oder ähnlichem angesehen wird. Durch das Klimaschutzkonzept der Region ist dieses für Sie möglich.

Zum Förderaufruf

“Grüne Hausnummer” für Hauseigentümer

Die Auszeichnung “Grüne Hausnummer” prämiert auch 2020 wieder klimabewusste Hauseigentümer, die energieeffizient gebaut oder saniert haben.

Hauseigentümer im Landkreis Emsland, die schon früh an die Zukunft gedacht haben,  können sich seit Juni bis zum der 19. September 2020 um die Auszeichnung Grüne Hausnummer bewerben.

Die Verleihung der Auszeichnungen durch die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen und der Energieeffizienzagentur Landkreis Emsland erfolgt Ende 2020. Es ist der Startschuss für den bereits sechsten Durchgang zur Grünen Hausnummer im Emsland.

Den Bewerbungsbogen und die genauen Kriterien zum Mitmachen finden Sie im Link sowie unter der Seite der Energieeffizienzagentur Landkreis Emsland.

Termine

03.07.2022
Schützenfest St. Hubertus Brual

03.07.2022
Jugendpokalangeln ASD, Dörpen, Papenburg, Rhede, R

05.07.2022
Stand Up Paddeln - Jugendgruppe

05.07.2022
Gemeinderatssitzung

09.07.2022
Treffen ab 14.15, abfahrt Neurhede 14.30 Uhr

Weitere Termine

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